Am 16. «Ich liebe sie über alles»: Michelle Halbheer sprach in der Sendung TalkTäglich über die Beziehung zu ihrer Mutter. Zur Mutter hielt sie trotz allem weiter Kontakt. Sandrine, ausgemergelt, von der Drogensucht gezeichnet, Mia in der neuen Schule als Junkie-Tochter gehänselt. Sie erlebte Ordnung und Regelmäßigkeit, bekam Gesangsunterricht und ein Snowboard. Ein Baby war gestorben, weil die drogensüchtige Mutter das Kokain mit dem Milchpulver verwechselt hatte. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. In dieser Zeit setzt «Platzspitzbaby» ein. Inhalt 25 Jahre Heroinabgabe - «Es brauchte die offene Drogenszene». Schläge, Tritte, Hunger. Als sie in der Schule schließlich immer schlechter wurde, sprach der Lehrer sie an. Sie steht mitten im Leben. Damals, das waren die 90er-Jahre, Michelle Halbheers Mutter rutschte in die Drogen ab, verkehrte in der offenen Drogenszene am Zürcher Platzspitz. Auch Michelle Halbheer hatte dieses Risiko. Bis heute, seit Juni 2016. Michelle Halbheer weiß heute, warum sie wurde, wer sie ist. Für die Mutter war das Verrat. Die tragische Geschichte der jungen Frau inspirierte Regisseur Pierre Monnard zum gleichnamigen Spielfilm. Sie warf die Tochter aus der Wohnung. SonntagsBlick hat sich vor dem Kinostart am … Michelle Halbheer rief den Krankenwagen. Registrieren Sie sich kostenlos und erhalten Sie auf Ihre Interessen abgestimmte Inhalte sowie unsere vielseitigen Newsletter. Da war sie zehn. Januar 2020 kommt der Spielfilm «Platzspitzbaby» zum gleichnamigen Buch von Michelle Halbheer in die Schweizer Kinos. Ihre Mutter ist inzwischen 52, HIV-infiziert, mit beginnender Demenz, noch immer süchtig. Blick.ch bietet Ihnen aktuelle Nachrichten und Analysen zum Thema. In dieser Zeit setzt «Platzspitzbaby» ein. Und dort gab es zum Glück die Möglichkeit einer Pausetaste. Drogenfrei, mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur Zahnassistentin. Seit Anfang des Jahres arbeitet sie mit Schweizer Sozialbehörden zusammen. Genauso wie das vorangegangene Versagen der Behörden, die das Baby bei der drogensüchtigen Frau gelassen hatten. Die Polizei kam. Heute spaziert man wieder dort, wo damals die Hölle war. Gestern, Montag, fand im Kosmos die Vorpremiere mit anschliessender Diskussion statt. Sie rechnet vor, dass es alleine in der Schweiz um die 4000 Kinder sein müssen, die bei drogenabhängigen Eltern(teilen) leben. Ein Umstand, den Michelle Halbheer bis heute kritisiert – nach wie vor leben nämlich rund viertausend Mädchen und Jungen in Familien, in denen harte Drogen konsumiert werden. Michelle Halbheer sagt, der Vater habe nicht getrunken und sei verzweifelt über das Urteil. In Zürich boten sich Anfang der 90er Jahre apokalyptisch wirkende Szenerien: Die offene Drogenszene. 8 Personen sprechen darüber. Vom vorangegangenen Abend, für den sie mit ihrem Vater nach Berlin geflogen ist. Heute ist der Zürcher Platzspitz ein ganz normaler Park. Als wären die beiden keine Menschen, sondern Dreck. Wohl auch deswegen möchte sie selbst einmal Kinder haben. Michelle Halbheer wurde durch ihr Music Star im Schweizer Fernsehen und ihr Buch "Platzspitzbaby" im Wörterseh Verlag bekannt. Die Zürcher Politik hatte sich Ende der 80er Jahre der Realität stellen müssen: Die Süchtigen lassen sich nicht vertreiben. Verzweifelt versucht sie, ein wenig Verbindlichkeit und Geborgenheit ins kaputte Leben der beiden zu bringen. News, Tipps, Wettbewerbe und CeDe.ch Insights direkt in deine Timeline! Heute ist der Zürcher Platzspitz ein ganz normaler Park. Und sie geht in Schulen, um Jugendliche über Drogen aufzuklären. Michelle Halbheer wuchs bei einer drogenabhängigen Mutter auf, die Ende der Achtzigerjahre auf dem Zürcher Platzspitz verkehrte, der als Needle Park traurige internationale Berühmtheit erlangte. Januar: Buch-Bestseller «Platzspitzbaby» kommt ins Kino, Als ihr Buch 2015 erschien, brach der Kontakt zur Mutter ab. Michelle Halbheer im Überblick - Alle Schlagzeile, letzte Nachrichten, Archiv-Material, die besten Fotos und Videos. Als Michelle Halbheer zur Welt kam, war die Mutter clean. Neun Jahre war Michelle Halbheer alt, als er sie auf der Brücke im Arm hielt und nach unten zeigte. Aber das Schlimmste sei gewesen, dass sich die Mutter für die Drogen und gegen sie, ihr Kind, entschieden hatte, sagt Michelle Halbheer. Die Behörden liessen das Mädchen bei ihrer Mutter, holten sie nicht aus ihrer Not. Ihr gleichnamiges Buch erschien 2013. Die suchtfreie Gesellschaft wird auch heute noch als Ziel verfolgt – etwa von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Und dann gab es da ja noch das Versprechen, das sie ihm einst auf der Brücke über der Drogenszene gegeben hatte: Niemals, sagte sie damals, wolle sie werden wie ihre Mama. „Ich wollte mein Leben mit ihr zwischen zwei Buchdeckel legen“, sagt die Tochter. In den 1980er und 90er Jahren galt er weltweit als Inbegriff des Drogenelends. Sie wird in Kindertagesstätten gerufen, wenn der Verdacht aufkommt, ein Elternteil könnte süchtig sein. Michelle Halbheer will diesen Kindern eine Stimme geben. Bis heute ist über sie nur wenig bekannt, Studien oder Erhebungen gibt es nicht. Eine, die weiss, wie sich das anfühlt, ist Michelle Halbheer. „Wenn man nicht sagt, jetzt ist Schluss, dann wird nur gelacht und weitergemacht.“. In dieser Zeit setzt "Platzspitzbaby" ein. Bis heute funktioniere das, sagt Michelle Halbheer. In den Augen der Behörden war sie das Opfer. „Sie konnte glaubhaft vermitteln, dass sie ihr Kind liebte.“ Für Michelle Halbheer ist das noch immer unfassbar. Polizei und Ärzte verließen einfach die Wohnung. Nach drei Jahren zog sie aus, um als Au-Pair-Mädchen in die französischsprachige Schweiz zu gehen. 1 Jahr und 11 Monate, Mai 2013 - März 2015. Sie kann die Mutter zwar verstehen, nur entschuldigen kann sie sie nicht: „Wenn alle, die ein schweres Schicksal haben, Heroin nähmen, wäre die ganze Welt voller Junkies“, sagt sie. „Ich bin eine Mitwisserin“, dachte Michelle Halbheer damals und begann, ihre Geschichte aufzuschreiben. Januar 2020 kommt der Spielfilm «Platzspitzbaby» zum gleichnamigen Buch von Michelle Halbheer in die Schweizer Kinos. In «Platzspitzbaby» kümmert sich die elfjährige Mia (Luna Mwezi) um ihre heroinsüchtige Mutter Sandrine (Sarah Spale). 3 Personen sprechen darüber. In der Sendung TalkTäglich spricht sie darüber, wie es war, den Film zum ersten Mal zu sehen, und über ihre heutige Beziehung zu ihrer Mutter. Die Frau wurde freigesprochen. Ihr gleichnamiges Buch erschien 2013. Blick.ch bietet Ihnen aktuelle Nachrichten und Analysen zum Thema. Die heute 30-Jährige lieferte die Vorlage zum Film. Heute 18:00 Trailer Dial. Michelle Halbheer wurde durch ihr Music Star im Schweizer Fernsehen und ihr Buch "Platzspitzbaby" im Wörterseh Verlag bekannt. Kinder, die so etwas erfahren, haben ein vielfach erhöhtes Risiko, psychisch krank, gewalttätig oder suchtkrank zu werden. «Es hätte mir geholfen, meine Kindheit leben zu können, und meiner Mutter, sich um sich selbst zu kümmern. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Sie rechnet vor, dass es alleine in der Schweiz um die 4000 Kinder sein müssen, die bei drogenabhängigen Eltern(teilen) leben. Wie kurz gedacht das ist, zeigte nicht nur der Bremer Fall des zweijährigen Kevin, dessen Leiche 2006 im Kühlschrank seines drogensüchtigen Ziehvaters gefunden wurde. Mit zwei Eintrittskarten zu der Show eines bekannten Comedians hatte sie ihn überrascht. Von der Frau, die einer der wichtigsten Menschen in ihrem Leben sein sollte. Denn auch Sandrines Kindheit war grausam, die Eltern gaben sie mit vier Jahren in ein Heim. Heute ist der Zürcher Platzspitz ein ganz normaler Park. Und ich finde es wichtig, dass sie diese Grenze gezogen hat.», Auch Michelle Halbheer ist zwiegespalten. Sie bekam Methadon, konsumierte aber auch weiter harte Drogen. Das Kind starrte fassungslos. Gestern, Montag, fand im Kosmos die Vorpremiere mit anschliessender Diskussion statt. Michelle Halbheer wuchs im Drogenmilieu auf. Angst bestimmte lange Jahre das Leben der Tochter. In Deutschland kommt Studien zufolge jedes siebte Baby wegen Medikamenten-, Alkohol- oder Drogenmissbrauchs der Mutter süchtig zur Welt. Die Ehe zerbrach. Sie hätte sich gewünscht, sie wäre ihrer Mutter weggenommen worden damals. Dabei prägte die Drogenszene ihr Leben. „Meine Mutter hatte eine Lobby hinter sich“, sagt Michelle Halbheer. Sie schloss dann die Augen und dachte an etwas Schönes. In den 1980er und 90er Jahren galt er weltweit als Inbegriff des Drogenelends. Bis 2000 Menschen versorgten sich täglich mit Stoff; es wurde offen gedealt, gespritzt – und gestorben. Boutiquehotel Retiro da Janela. Im Kino läuft der Film «Platzspitzbaby», der die Geschichte eines Mädchens mit drogenabhängiger Mutter erzählt. Sie glaubt, ihre Mutter hätte eine bessere Chance gehabt, wenn nur jemand gesagt hätte: „Entweder Sie hören auf mit den Drogen oder Ihr Kind ist weg!“ Süchtige seien wie Kinder. Michelle Halbheer sah zu, wie sich die Mutter fertig machte, um auf den Strich zu gehen. Als wären sie gar nichts mehr. Endlich kam Michelle Halbheer in eine Pflegefamilie. Januar 2020 in der Deutschschweiz ins Kino gekommen. Hass. Dann las sie vor zwei Jahren in der Zeitung eine Meldung. Mit der elfjährigen Schülerin Mia (Luna Mwezi), die in einem heillosen Durcheinander ihre Mutter Sandrine (Sarah Spale) sucht. Als die Mutter erwachte, schlug sie wild um sich. Der Arzt verabreichte Adrenalin. «Es war mir nicht möglich, den Film auf einmal zu schauen, zu viele Gefühle kamen hoch», erzählt Michelle Halbheer. Die junge Frau, die 20 Jahre später von der Kindheit mit einer drogensüchtigen Mutter erzählt, sitzt an einem sonnigen Morgen in einem Café in Berlin-Kreuzberg. Sie erhielt das Sorgerecht. In den 1980er und 90er Jahren galt er weltweit als Inbegriff des Drogenelends. Auf ihrer Website schreibt Halbheer dazu: «Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass der Spielfilm nochmals dazu beiträgt, dass noch mehr Kinder und Jugendliche in Not gesehen und gehört werden.», Als sie selbst den Film ein erstes Mal sah, war das noch vor der Premiere in den Räumlichkeiten der Produktionsfirma «C-Films» in Zürich. Heute 15:20 17:00 19:30 ... Nach der Auflösung der offenen Drogenszene im berüchtigten Platzspitz ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Drogen zerstören eine Familie: Michelle Halbheer schildert in ihrem Buch 'Platzspitzbaby' ihre Kindheit mit einer drogensüchtigen Mutter. Michelle Halbheer hat das akzeptiert: «Ich wüsste auch nicht, wie ich damit umgehen könnte, wenn ich sie wäre. Das tun sie auch heute noch viel zu oft, Das Experiment geöffneter Skipisten steht vor dem Aus, Vor allem die Hochqualifizierten kehren Deutschland den Rücken, Polizeigewerkschaft erklärt neue Grenzkontrollen für zwingend. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de, Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/129572707. Ein helles Sitzungszimmer im Zürcher Volkshaus. Wer Michelle Halbheer gegenübersitzt, kann sich nicht vorstellen, dass diese gepflegte, ruhige Frau Dinge erlebt hat, die kein Mensch erleben sollte. Luna Mwezi (12) spielt in «Platzspitzbaby» nach dem Buch von Michelle Halbheer (34) die Tochter der drogenabhängigen Sandrine, verkörpert von «Wilder»-Star Sarah Spale (39). Michelle Halbheer weiß heute, warum sie wurde, wer sie ist. Die Tochter ließ sie im Winter frierend stundenlang vor der Tür warten, gab ihr kein Essen und schickte sie stehlen. Sie spricht mit Kindern, Vätern, Müttern, gibt ihre Erfahrungen und Empfehlungen an offizielle Stellen weiter. Heute hat Michelle Halbheer kaum noch Kontakt zu ihr. geht von 2,6 Millionen Kindern und Jugendlichen aus, die mit einem suchtkranken Elternteil leben. Denn auch Sandrines Kindheit war grausam, die Eltern gaben sie mit vier Jahren in ein Heim. Aber ohne das Vorbild ihres Vaters, eines redlichen, suchtfreien Menschen, der ihr Werte vermittelte, hätte sie es wohl auch nicht geschafft, sagt sie. Doch in diesen Tagen schaut sie oft zurück. Die Aggressivität der Süchtigen war grenzenlos. In dieser Zeit setzt "Platzspitzbaby" ein. Sie nahm Kokain und Heroin, trieb sich tage-, wochenlang auf dem Platzspitz herum. Die Angst der Tochter auch. Das Kind fragte: „Macht das Mama auch?“ Der Vater weinte und sagte „Ja“. Das Kind aber galt als Instrument, die süchtige Frau zu motivieren, einen anderen Weg einzuschlagen. In dieser spielte neben der Geschichte des Platzspitzes auch der heutige Umgang mit Suchtbetroffenen eine Rolle. Die Sucht der Mutter wurde immer schlimmer. Eigentlich will sie nur noch nach vorne schauen. Inhaberin Guesthouse an der Algarve. Einmal fand sie die Mutter bewusstlos. Schon als Kind seien beides Fluchtorte für sie gewesen, damals wenn die Mutter wieder gewalttätig wurde. Sie wurde misshandelt, die Behörden schauten weg. Laut Halbheers Buch leben in der Schweiz «rund viertausen… Die Wohnung verwahrloste. Die heute 30-Jährige lieferte die Vorlage zum Film. Fünf Jahre lang erlebte die Tochter so etwas wie eine echte Familie, bis die Mutter rückfällig wurde. Dorthin, wo die Drogensüchtigen lagen. Bundesweit gibt es immer noch keine Regelungen, die die Zusammenarbeit zwischen Drogen- und Jugendhilfe sowie Medizinern verbindlich festschreiben, kritisiert etwa Rainer Thomasius, Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Die Geschichte von Michelle Halbheer geht an die Substanz und erweitert den Horizont: «Platzspitzbaby» sorgte schon beim Erscheinen des gleichnamigen Buches für Aufruhr. Retiro da Janela. Erst recht kein Kind. SANDRINE SARAH SPALE LOLA ANOUK PETRI BUDDY DELIO MALÄR ... Inspiriert durch das Buch von Michelle Halbheer und Franziska K. Müller entstand nun der Spielfilm PLATZSPITZBABY.