Hat dieses Lebewesen z.B. Wenn eine weitere Existenz schon nicht vermeidbar ist, dann wird dem Bardowesen gemäß dem Tibetischen Totenbuch der Ratschlag gegeben, unbedingt als Mensch Geburt zu nehmen. Man widmet ihm freundliche Gedanken, eine freundliche Gestaltung, evt. Auch wenn er nicht mehr der zahlende Kunde ist, sollten sie seine Interessen nicht völlig zugunsten der Angehörigen vernachlässigen. Die Vorgänge des Sterbens, sowie der ersten beiden Phasen, wie sie im Bardo Thödol beschrieben sind, also klares Licht, sowie die Erscheinung der friedvollen und zornvollen Gottheiten, sind in dieser detaillierten Form nur im Tibetischen Buddhismus bekannt. Der Dalai Lama, Oberhaupt der tibetanischen Buddhisten, beschreibt die Homosexualität als „ein schlechtes sexuelles Verhalten“. Sie erreichen uns 24h täglich unter: 030 13 899 677. Was man als SELBST erlebt, ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein unzerstörbarer und unbegrenzter Strom von Bewusstsein. Wenn man zu Lebzeiten aber kein vollendetes Vertrauen praktiziert hat, wird es zu einer weiteren Vergröberung des Bewusstseinszustandes kommen. Der Verstorbene selbst hat an diesem Punkt den Ablösungsprozess vom Körper noch nicht ganz vollzogen und es treten für ihn bestimmte innere Erscheinungen auf, von denen ich jetzt nicht alle aufgreife, sondern gleich mit der so genannten Erscheinung des “Klaren Lichts” beginne. Ab diesem Zeitpunkt treten dann auch deutliche Verwesungserscheinungen auf, wie etwa Geruch und Fäulnis. Es zählt heute zu den größten Religionen der Welt, mit etwa 400 Millionen Anhängern. starke Eindrücke von Geiz und Begierde mitgenommen und kommt das Karma in diesem Moment ebenfalls zur Reife, dann wird es leicht an einem Ort Zuflucht suchen, der dem Mutterschoß eines weiblichen Hungergeistes entspricht. Da kommt es an einer bestimmten Stelle zu einem Höhepunkt, an dem der Traum unerträglich wird und man wacht auf. 2. Idealerweise befindet sich die Trauergemeinde nach einer Trauerrede sicher noch nicht in einer gänzlich getrösteten aber in einer ruhigen und klaren Geistesverfassung. Das können wir von außen daran erkennen, dass der Sterbende Atemprobleme bekommt, der Atem wird unregelmäßig, man hört verschiedene Laute aus der Kehle und Lunge und schließlich kommt es ganz zum Atemstillstand. So kann man an dieser Stelle je nach Hintergrund andere religiöse Gestalten, in die man Vertrauen hatte sehen, z.B. Das Dasein eines Bardowesens wird als alles andere als erfreulich geschildert. Wieweit diese Beschreibung auch für die anderen buddhistischen Richtungen von Bedeutung ist, darauf gehe ich anschließend ein. Tod und Wiedergeburt im Buddhismus. Aber wir sind Teil der Natur und daher ist der Tod Teil unseres Lebens. In einer buddhistischen Abschiedsfeier sind daher alle deutlichen Kennzeichen hiesiger Trauer unerwünscht, weil sie den Verstorbenen irritieren können. Während des Sterbeprozesses lösen sich nacheinander die vier Grundelemente des Körpers Erde, Wasser, Feuer und Luft in dieser Reihenfolge auf. Der Verstorbene befindet sich nicht in einer anderen, möglicherweise besseren Dimension, sondern im Gegenteil in einer äußerst kritischen Phase, die bis zu 40 Tagen andauern kann. Der Inhalt der Rede sollte vor allem daraufhin abzielen, dass dem Verstorbenen freundliche Gedanken und Gebete gewidmet sind. Dabei ist “Klares Licht” nur eine Hilfsbezeichnung für einen Bewusstseinszustand, der sich schwer mit Worten umschreiben lässt. Im Gegensatz zu üblichen Trauerfeiern, stehen nicht nur die Angehörigen, sondern der/die Verstorbene selbst im Mittelpunkt. Damit kommen wir zum Sterbeprozess selbst und ich werde ihn erst einmal so beschreiben, wie er im Bardo Thödol, dem Tibetischen Totenbuch, erklärt ist. Treffender wäre es, die Feier freundlich, harmonisch und mit einer gewissen Würde, aber ohne Schwere zu gestalten. Wie sieht das jetzt im Buddhismus allgemein aus? Im tibetischen Buddhismus wird erklärt, dass das Sterben noch weiter geht. Es sind Karma und Klesha, unsere Handlungen und Verblendungen, die von einem Körper zum nächsten weiterwandern. Vor diesem Zeitpunkt darf der Körper nach tibetisch-buddhistischer Auffassung nicht berührt oder gestört werden, da der Prozess sonst sofort abgebrochen wird und sich der Verstorbene gleich als Bardowesen wieder bei Bewusstsein findet. 3. Es sind Karma und Klesha, unsere Handlungen und Verblendungen, die von einem Körper zum nächsten weiterwandern. Bleibt das Lebewesen stattdessen bei seinen Ängsten haften und betrachtet diese zornvollen Erscheinungen als etwas wirklich Existierendes, das ihm Schaden zufügen will, dann sinkt es in weitere Vergröberungszustände und fällt schließlich vor Angst in Ohnmacht. Nun werden Sie sich fragen, was wird denn da überhaupt wiedergeboren, wenn es gar keine Seele, kein Selbst gibt? Dieses Licht stellt unseren reinen Geist dar, es ist die Begegnung mit unserer ureigenen Buddhanatur, die wir nun im Tod am deutlichsten erleben können. Die heilsamen und unheilsamen Taten bestimmen dabei zwar darüber, von welcher Qualität die Wiedergeburt ist, wie also das zukünftige Dasein bzw. Das können Sie sich ähnlich vorstellen, wie bei einem Alptraum. Es gibt zwar Bereiche, die ein sehr viel angenehmeres Dasein als das menschliche versprechen, etwa bei den Göttern. 1. In den folgenden 20 bis 30 Minuten nach dem letzten Ausatmen vollendet sich der Prozess, erst dann hat sich das Bewusstsein ganz vom Körper gelöst. Diese Etappen sind dann auch wieder einzelnen Entwicklungsschritten des Foetus zugeordnet. freundliche, unterstützende Gedanken Dazu gehören Reden, die in irgendeiner Weise im Schmerz noch herumrühren und zu noch mehr Tränen führen, als bereits vorherrschen – etwas, das sie vermutlich ohnehin nicht tun- , dramatische Musik, schwere Kranzgebinde und ganz allgemein die drückende Atmosphäre in Aussegnungshallen. Dabei lösen sich die Elemente des Körpers ineinander auf, bis der letzte Atemzug äußerlich den Tod feststellen lässt. Anzeige: Finanziell auf eigenen Beinen stehen – mit einer Ausbildung bei der DZ BANK Gruppe. In der Rede sollte man daher vor allem den Aspekt der Leerheit betonen, wie sie etwa im Herz-Sutra zum Ausdruck kommt. in sich trägt. Im Gegensatz zu westlichen Kulturen wird er nicht ausgeklammert oder unsichtbar für die Gemeinschaft in Krankenhäuser ausgelagert. Im Buddhismus geht es um die Erkenntnis, dass man nicht der eigene Körper ist, sondern diesen hat und ihn darum möglichst sinnvoll – wie ein Werkzeug – nutzen sollte. Der Verstorbene als Mittelpunkt – das können Sie gut durch ein Bild des Verstorbenen ausdrücken, das zentral in Gesichtshöhe in den Raum gestellt wird. Beginnen wir gleich mit der Wiedergeburt, denn das haben ja vermutlich schon alle gehört, dass man im Buddhismus von Wiedergeburt ausgeht. Alle Vertreter verschiedener buddhistischer Richtungen, mit denen ich gesprochen habe, waren der Auffassung, dass sich das Bardowesen, das der Verstorbene ja zum Zeitpunkt der Trauerfeier ist, in einer schwierigen Situation befindet und jeglicher Unterstützung sei es durch Gebete, freundliche Gedanken und Zeremonien, die zum Wohle des Verstorbenen durchgeführt werden, bedarf. Auch wenn die Möglichkeiten der Unterstützung nicht gravierend sind – letztendlich sind individuelles Karma und Klesha die entscheidenden Faktoren für eine Wiedergeburt -, gibt es doch kleine Möglichkeiten, dem Verstorbenen Gutes zu tun. Der Inhalt der Rede sollte vor allem daraufhin abzielen, dass dem Verstorbenen freundliche Gedanken und Gebete gewidmet sind. In den zornvollen Erscheinungen treten nun die Aspekte zum Vorschein, die wir Zeit unseres Lebens als “Böse” verdrängt haben und zwar wieder in personifizierter Form. Das ist eine Erscheinung, die man auch von vielen wieder ins Leben zurückgekehrten Patienten kennt. Wenn eine weitere Existenz schon nicht vermeidbar ist, dann wird dem Bardowesen gemäß dem Tibetischen Totenbuch der Ratschlag gegeben, unbedingt als Mensch Geburt zu nehmen. In den folgenden 20 bis 30 Minuten nach dem letzten Ausatmen vollendet sich der Prozess, erst dann hat sich das Bewusstsein ganz vom Körper gelöst. Der Verstorbene als Mittelpunkt – das können Sie gut durch ein Bild des Verstorbenen ausdrücken, das zentral in Gesichtshöhe in den Raum gestellt wird. Diese tritt in Gestalt von Irritationen auf, d.h. es tauchen nach und nach weitere vier Buddhas bzw. Der/die Verstorbene ist nicht irgendwo “weg”, sondern absolut präsent, wenn nicht sogar bei seiner Bestattung anwesend. Diese sind ortsunabhängig Doch trotz dieser zweiten möglichen Auslegung der buddhistischen Wiedergeburtslehre wird im Buddhismus der Tod im konventionellen bzw. Selbst hier ist es noch möglich, Befreiung aus dem Daseinskreislauf zu erlangen, in dem man die Erscheinungen als Illusionen des eigenen Geistes erkennt. Tod und Wiedergeburt im Buddhismus. Tiere mögen den Tod nicht, und so ist es natürlich auch für Menschen. Bei der heutigen medizinischen Praxis können Sie sich vorstellen, dass das tatsächlich ein großes Problem für praktizierende Buddhisten darstellt, eben weil die zuvor beschriebenen Bewusstseinszustände sehr wichtig sind, um Befreiung aus dem Daseinskreislauf zu erlangen. Referat von Brigitte Schmidt Falls die Verwendung von Räucherstäbchen in der Aussegnungshalle nicht erlaubt sein sollte, gibt es z.B. Aber im Buddhismus spricht man lieber von Wiedergeburt, weil es keine Seele, kein Ich und kein Selbst gibt, das in irgendeiner Weise reinkarnieren könnte. Das klare Licht kann auch noch auf vielfältige andere Weise erlebt werden, so empfindet man dabei gleichzeitig tiefen Frieden, Glückseligkeit, Weisheit und vieles mehr. Buddhismus Kennenlernen - 25.10.2015 Ein Vortag von Dharmacharya Rodrigo Gonzalez Zimmerling aus dem Buddhistischen Haus Berlin Frohnau. Wieweit diese Beschreibung auch für die anderen buddhistischen Richtungen von Bedeutung ist, darauf gehe ich anschließend ein. Das können Blut, Nasenflüssigkeit oder andere Sekrete sein, was man allerdings aufgrund der Lage des Körpers nicht immer erkennen kann. So kann man an dieser Stelle je nach Hintergrund andere religiöse Gestalten, in die man Vertrauen hatte sehen, z.B. Die heilsamen und unheilsamen Taten bestimmen dabei zwar darüber, von welcher Qualität die Wiedergeburt ist, wie also das zukünftige Dasein bzw. Vielleicht gibt es zwischen den Welten Tod und Leben eine Zwischenlagerung des Seins. Leerheit meint hier, wenigstens einen Blick auf seinen eigenen wahren Geistesgrund zu erhaschen, der frei von Veränderung und Schmerz ist. In einer buddhistischen Abschiedsfeier sind daher alle deutlichen Kennzeichen hiesiger Trauer unerwünscht, weil sie den Verstorbenen irritieren können. Tulkus werden im Tibetischen Buddhismus große Meister genannt, von denen man annimmt, dass sie sich freiwillig zum Wohle aller Lebewesen reinkarnieren, das heißt, sie haben bereits Befreiung erlangt und müssten nicht mehr wiedergeboren werden, sie tun es aber aus einem tiefen Mitgefühl heraus trotzdem. Das können Sie sich ganz ähnlich wie im Traum vorstellen. Der Buddhismus. Tod und Wiedergeburt: Im Buddhismus geht es um die Erkenntnis, dass man nicht der eigene Körper ist. In anderen Fällen verkürzt sich der Ablauf, so dass die Phänomene weniger deutlich zur Erscheinung kommen. Ist das Bardowesen nun in eines der Tore der Daseinsbereiche bzw. Erst dann ist der Patient nach tibetisch-buddhistischer Auffassung wirklich als “tot” zu betrachten. Was man als „Selbst“ erlebt, ist in Wirk-lichkeit nichts anderes als ein unzerstörbarer und unbegrenzter Strom von Bewusstsein. Bei einer Wiedergeburt als Mensch sieht das Bardowesen ein Elternpaar in sexueller Vereinigung, bei einer Wiedergeburt in anderen Daseinsbereichen tauchen andere entsprechende Bilder auf. Auch das Vertrauen in diese Gestalten, die lediglich eine reine, friedvolle Interpretation des klaren Lichts darstellen, kann zur Befreiung aus dem Daseinskreislauf verwendet werden. Hochwertige und exklusive Schuhmode von Tod´s. Es gibt zwar Bereiche, die ein sehr viel angenehmeres Dasein als das menschliche versprechen, etwa bei den Göttern. Tod und Wiedergeburt: Im Buddhismus geht es um die Erkenntnis, dass man nicht der eigene Körper ist. Dies sind nun die Vorgänge, wie sie im Tibetischen Totenbuch beschrieben sind. Im tibetischen Buddhismus wird erklärt, dass das Sterben noch weiter geht. Lediglich im Zusammenhang mit so genannten Tulkus, wird von Reinkarnation gesprochen. Aber aufgrund der dort vorherrschenden Sorglosigkeit gibt es fast keine Möglichkeit, zur Befreiung von bedingtem Dasein zu gelangen, da kaum Motivation dazu entsteht. Dies ist kein materielles Partikel oder so etwas, sondern eine rein energetische Substanz. Gestaltung der Trauerfeier: Vielleicht haben Sie auch schon einmal luzide Momente im Traum erlebt, wo ihnen plötzlich ganz klar war, dass sie träumen und dass die Phänomene, die Sie sehen, lediglich Bestandteil ihrer Traumwelt sind. von Freunden zu diesem Zweck. Da unser Bewusstsein gewohnt ist, Formen zu bilden, entstehen nun aus dem Licht die so genannten friedvollen Gestalten, die im tibetischen Buddhismus als Dhyani-Buddhas beschrieben sind. Aber da die Erscheinung am ehesten mit einem besonders reinen Licht zu vergleichen ist, spricht man von “Klarem Licht”. Vielleicht haben Sie auch schon einmal luzide Momente im Traum erlebt, wo ihnen plötzlich ganz klar war, dass sie träumen und dass die Phänomene, die Sie sehen, lediglich Bestandteil ihrer Traumwelt sind. in den Höllenbereichen oder bei den Göttern der Fall ist. Diesen Auflösungsprozess detailliert zu beschreiben würde jetzt etwas viel Zeit in Anspruch nehmen, das kann man aber in den entsprechenden Büchern nachlesen. Diese Phänomene zwingen das Bardowesen, in irgendeiner Form Schutz zu suchen. starke Eindrücke von Geiz und Begierde mitgenommen und kommt das Karma in diesem Moment ebenfalls zur Reife, dann wird es leicht an einem Ort Zuflucht suchen, der dem Mutterschoß eines weiblichen Hungergeistes entspricht. Niemand darf den Toten mit seinen Gefühlen festhalten. Auch hier besteht noch die Möglichkeit, in den zornvollen Erscheinungen die fünf friedvollen Dhyani-Buddhas wieder zu erkennen, die ihrerseits wieder nur eine Erscheinungsform des klaren Lichtes sind. Buddhismus und Homosexuallität: Im Buddhismus wird generell das Thema Sex tabuisiert, sexuelle Handlungen unter den männlichen Mönchen werden aber verurteilt. Dazu gehören Reden, die in irgendeiner Weise im Schmerz noch herumrühren und zu noch mehr Tränen führen, als bereits vorherrschen – etwas, das sie vermutlich ohnehin nicht tun- , dramatische Musik, schwere Kranzgebinde und ganz allgemein die drückende Atmosphäre in Aussegnungshallen. Genauso kann es sein, dass nun ein anderer lieber Verwandter auftritt, zu dem man sich plötzlich und spontan mehr hingezogen fühlt. Nicht so im tibetischen Buddhismus. Hier muss man auf die Tradition achten und sollte auf keinen Fall irgendwelche beliebigen Räucherstäbchen wählen. einige Gebete in der Ansicht, dass es ihm seinen derzeitig schwierigen Zustand erleichtert, so dass er endgültige Befreiung vom Daseinskreislauf oder zumindest eine gute Wiedergeburt findet. Ab diesem Zeitpunkt treten dann auch deutliche Verwesungserscheinungen auf, wie etwa Geruch und Fäulnis. Diese Daseinsbereiche korrespondieren mit den jeweiligen Kleshas, also Verblendungen, sowie dem Karma, so dass sich ein Bardowesen zu einem dieser Bereiche aufgrund seiner Verblendungen und seines Karmas hingezogen fühlt. Insgesamt wäre abschließend zu sagen, dass die Trauerfeier natürlich nicht gekünstelt fröhlich oder locker ablaufen soll, damit wären vermutlich auch Buddhisten überfordert. Aber in den meisten Fällen vergisst man es und lebt in seinen Träumen, wie wenn sie Wirklichkeit wären. Während des Sterbeprozesses lösen sich nacheinander die vier Grundelemente des Körpers Erde, Wasser, Feuer und Luft in dieser Reihenfolge auf. Im Grunde genommen erklärt sich der Buddhismus in Buddhas erster Lehrrede nach seiner Erleuchtung komplett selbst in zwei unterscheidbaren Teilen einige Gebete in der Ansicht, dass es ihm seinen derzeitig schwierigen Zustand erleichtert, so dass er endgültige Befreiung vom Daseinskreislauf oder zumindest eine gute Wiedergeburt findet. Da unser Bewusstsein gewohnt ist, Formen zu bilden, entstehen nun aus dem Licht die so genannten friedvollen Gestalten, die im tibetischen Buddhismus als Dhyani-Buddhas beschrieben sind. Bei der heutigen medizinischen Praxis können Sie sich vorstellen, dass das tatsächlich ein großes Problem für praktizierende Buddhisten darstellt, eben weil die zuvor beschriebenen Bewusstseinszustände sehr wichtig sind, um Befreiung aus dem Daseinskreislauf zu erlangen. Leerheit meint hier, wenigstens einen Blick auf seinen eigenen wahren Geistesgrund zu erhaschen, der frei von Veränderung und Schmerz ist. Im Bardo Thödol werden dazu bestimmte Farben beschrieben, aber das sind wiederum keine festen Anhaltspunkte. In diesem Zusammenhang hört man auch öfters das Wort Reinkarnation. Genauso kann es sein, dass nun ein anderer lieber Verwandter auftritt, zu dem man sich plötzlich und spontan mehr hingezogen fühlt. Der Buddhismus - Referat. Auch dort heißt es, dass der/die Verstorbene in der Gestalt als Bardowesen noch vergangene Orte aufsucht, möglicherweise seine eigene Beerdigungsfeier erlebt und aufgrund seines labilen Zustandes nach Möglichkeit zu besänftigen ist, damit er Befreiung bzw. 14. Tod und Sterben im Hinduismus Der ewige Kreislauf des Lebens Der Tod ist für die Hindus gleichzeitig ein Neubeginn. Dies würde bedeuten, dass es für Jeden oder Jedes wieder einen neuen Anfang gibt. Dieses Licht stellt unseren reinen Geist dar, es ist die Begegnung mit unserer ureigenen Buddhanatur, die wir nun im Tod am deutlichsten erleben können. Auch das Vertrauen in diese Gestalten, die lediglich eine reine, friedvolle Interpretation des klaren Lichts darstellen, kann zur Befreiung aus dem Daseinskreislauf verwendet werden. – Auszüge Trauer wird als Egoismus interpretiert, weil sie den/die Verstorbene(n) zusätzlich verwirrt. In den zornvollen Erscheinungen treten nun die Aspekte zum Vorschein, die wir Zeit unseres Lebens als “Böse” verdrängt haben und zwar wieder in personifizierter Form. Die Balance und wie weit Sie in der Ausgestaltung gehen können, hängt natürlich davon ab, wie weit die Trauergemeinde von verschiedenen Religionen durchmischt ist. Aber wir sind Teil der Natur und daher ist der Tod Teil unseres Lebens. Ist das Bardowesen nun in eines der Tore der Daseinsbereiche bzw. Was man als „Selbst“ erlebt, ist in Wirk-lichkeit nichts anderes als ein unzerstörbarer und unbegrenzter Strom von Bewusstsein. von Freunden zu diesem Zweck. Man spricht von maximal 40 Tagen, in denen sich ein Bardowesen in diesem Zwischenzustand aufhalten kann. Pujas, das sind Zeremonien der Sangha, des Lehrers bzw. Tatsächlich sind alle diese Erscheinungen lediglich Erscheinungen des eigenen Geistes, der versucht, dieses klare Licht zu interpretieren. Diese Verwirrung entsteht, weil wir es gewohnt sind, Menschen unterschiedlich zu bewerten und dabei nicht sehen, dass jeder gleichermaßen die Buddhanatur (oder Christusnatur etc.) Der Körper des Verstorbenen sollte daher einige Zeit, im Tibetischen Buddhismus sogar drei Tage, völlig in Ruhe gelassen werden. Tod im Buddhismus gehalten am 09.11.2002 in Magdeburg vor der BATF e.V. Es … abi-pur.de lebt vom Mitmachen! Wir gehen deshalb gleich zu dem Phänomen über, wenn sich die Energie des Windes auflöst. Die Vorstellungen über Tod und Wiedergeburt wie auch die Besattungszeremonien hängen immer auch von den jeweiligen Richtungen udn Schulen ab, die sich im Buddhismus im Lauf der Jahrhunderte gebildet haben. Da das Tibetische Totenbuch, sowie Kommentare zu diesem Thema, auch über den Tibetischen Buddhismus hinaus populär ist, trifft man durchaus auch Buddhisten anderer Richtungen, die sich den Auffassungen des Tibetischen Buddhismus an dieser Stelle anschließen. Insgesamt wäre abschließend zu sagen, dass die Trauerfeier natürlich nicht gekünstelt fröhlich oder locker ablaufen soll, damit wären vermutlich auch Buddhisten überfordert. Tatsächlich sind alle diese Erscheinungen lediglich Erscheinungen des eigenen Geistes, der versucht, dieses klare Licht zu interpretieren. Zusammenfassend kann man daraus nun für die Trauerfeier folgern: Beginnen wir gleich mit der Wiedergeburt, denn das haben ja vermutlich schon alle gehört, dass man im Buddhismus von Wiedergeburt ausgeht. Erst mit der dritten Phase, der Geburt als Bardowesen, gibt es wieder Übereinstimmung in allen buddhistischen Linien. ich freue mich auch über längere texte, um dann einen neuen eigenen zu verfassen, wäre also kein problem. Das heißt übrigens, dass ein Lebewesen nach buddhistischer Auffassung mit Eintritt in den Mutterleib als Lebewesen vollständig existiert, weswegen Abtreibung im Buddhismus grundsätzlich abgelehnt wird. Teufel, Dämonen, Menschen, die wir als das personifizierte “Böse” betrachten. Damit kommen wir zum Sterbeprozess selbst und ich werde ihn erst einmal so beschreiben, wie er im Bardo Thödol, dem Tibetischen Totenbuch, erklärt ist. Auch wenn die Möglichkeiten der Unterstützung nicht gravierend sind – letztendlich sind individuelles Karma und Klesha die entscheidenden Faktoren für eine Wiedergeburt -, gibt es doch kleine Möglichkeiten, dem Verstorbenen Gutes zu tun.